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05. Januar 2023

 

 

Kameradschaftsabend der Feuerwehr

1096 Tagen hatte es Pandemie bedingt gedauert, bis sich die Wehrleute der Iffezheimer Freiwilligen Feuerwehr wieder zu einem Kameradschaftsabend treffen konnten. Ein bunter Bilderbogen durch die Monate der Pandemie, welcher die Einsätze zu Wasser und zu Lande während der Pandemie ebenso streifte wie die wenigen geselligen Momente, stimmte auf den Abend ein. Lokale und globale Ereignisse Revue passierend, beleuchtete Kommandant Steffen Strobl auf die Monate der Pandemie, welche die Wehren vor nie da gewesene Herausforderungen gestellt hätten. Der Übungs- und Probebetrieb musste eingestellt werden, Die Einsatzbereitschaft konnte nur dank des disziplinierten Verhaltens der Wehrangehörigen aufrecht erhalten werden. Es sei zu keinem Corona - Ausbruches innerhalb der Wehr gekommen.

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122 Einsätze habe die Wehr seit dem letzten Kameradschaftsabend 2020 gefahren, zählte Steffen Strobl auf. Auf Grund der zehn Wochen andauernden Trockenheit, seien es in 2022 viele Flächenbrände gewesen. Als den emotionalsten Einsatz hob Strobl die Rettung von 176 Kälbern aus einem auf der B500 brennenden Anhänger hervor, bei dem es gelungen sei, alle Tiere zu retten. Dank des großen Engagements der Betreuer der Kinder- und Jugendwehren, sei es gelungen, den 37-köpfigen Nachwuchs bei der Stange zu halten.

In die Zukunft blickend, zeigte sich Strobl überzeugt, Anfang 2024 in den Neubau des Feuerwehrhauses ziehen zu können. Die vorbereitende Arbeiten in Form des Ausmistens hätten begonnen. Des Weiteren verkündete er, daß heuer nicht nur die traditionelle After-Umzug-Party am Fasnachtssonntag stattfinden werde, sondern sich die Tore des Feuerwehrhauses auch am Schmutzigen Donnerstag für die Narren öffnen werden.

Nach der mit drei Jahren bisher längsten Amtszeit einer Feuerwehrkönigin, legte Rebecca I. ihr Amt nieder. Nach langen, langen Jahren des sehnsüchtigen Wartens, war heuer Simone Merkel das Glücksrad hold und für sie ging ein Traum, ein Herzenswunsch in Erfüllung: Sie wurde zur neuen Feuerwehrkönigin Simone I. erhoben. Ihr fällt nun die Aufgabe zu, im laufenden Jahr zwei gesellige Ereignisse auszurichten.

Den Vorhang zu fünften Jahreszeit lüpfte die Feuerwehrjugend mit ihrem Schattenspiel um einen gelungenen Feuerwehreinsatz zu früher Morgenstund. Daß es in den Gassenhauern seit Jahr und Tag immer nur um das Eine gehe, stellten die Sangesbrüder der Gruppe 1 stimmgewaltig unter Beweis. Grazil, gut gelaunt, umwerfend komisch meisterten die Kopffüßler der Gruppe 2 den Spitzentanz der Primadonnen ebenso wie Irish Folk oder Kung Fu. In langen Tanzrunden feierten die Wehrangehörigen noch bis in den frühen Morgen.

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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