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29. Juli 2023

 

 

Fischerstechen

 

Ob der Vorstand besondere Beziehungen zu höheren Mächten pflegt oder schlicht und einfach alle Angelkameraden in den letzten Tag ihr Teller leer aßen? Wie auch immer bescherte der Wettergott ihnen eine Regen und vor allem Gewitter freien Nachmittag, so daß die Wettkämpfe nicht auf dem Trockenen in der Freilufthalle, sondern auf dem warmen Naß des Qellloches ausgegtragen werrden konnten.

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Was den mittelalterlichen edlen Recken das Schlachroß, ist dem Fischerstecher das Schlauchboot. Dieses war dieses Jahr neu und fiel etwas kleiner aus, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen. Insgesamt 17 Scharen stellten sich zum Kampf. Leider fielen die beiden Frauenmannschaften (die Schowtanzgruppe „Be in Motion“ und die Damen von „Trappers Festival“) bereits in der ersten Runde des K.O. - Wettkampfes der männlichen Übermacht zum Opfer. Dem Jahrgang „Iffze 2004“ nützte das Freilos ins Viertelfinale nichts, denn auch dessen Fischerstecherin unterlag der männlichen Konkurrenz. Was vom Ende her gesehen nicht verwunderte, wurde sie doch vom späteren Turniersieger souverän besiegt und ins Wasser gestoßen.

Im Viertelfinale war ordentlich Musik drin, als der Fanfarenzug gegen den Männergesangverein antrat und dieser den Musikanten den Vortritt ließ. Zielsicher über Kimme und Korn schob der Recke des Iffezheimer Schützenvereins den gelben Ritter der „Roundhouse Kickers“ ins kühlende Naß. Die nimmermüden Kämpfer des seit jeher teilnehmenden Jahrganges „Iffze 1970“ mußten sich den Kämpen des „Trapps Festivals“ geschlagen geben, die bereits seit 3 Tagen, drei Nächten und einem verlängertem Vormittag den Geburtstag des Namensgebers feierten. Die mit Traktor, zwei Anhängern, samt Orgel und Gitarre, angereiste Truppe, unterhielt die Zuschauer in der Pause mit Gassenhauern und Partyhits. Auch sie mußten sich im Halbfinale dem späteren Turniersieger geschlagen geben. Das im Boot stehende Geburtstagskind und seine per Schnur das Boot in der Spur haltenden Knappen an beiden Ufern des Sees setzen sich im kleinen Finale gegen die sonst so zielsicheren Schützen durch.

Der in den vorherigen Kämpfen als souveräner Sieger hervorgegangene Soloschlagzeuger des Fanfarenzuges, mußte sich im Großen Finale dem bejubelten schwarzen Ritter der Partyclique „AGGA“ geschlagen geben. Seit 2011 trifft sich die Truppe und feiert Parties mal auf dem einen, mal auf dem anderen Acker (Im Iffezheimer niederallemanischen Dialekt: „Agga“).

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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