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03. Dezember 2022

 

 

Schauturnen: Wo kann's schöner sein als in
Iffezheim

Entlang eines Tagesausfluges eines Besuchers aus dem Nachbarland Frankreich (Vorsitzender Eric Janod) führten die zahlreichen Gruppen durch das Alltägliche und das Besondere des Renndorfes. Gekonnt griffen die Turner aller Altersklassen die Frage aus der Lokalhymne auf und stellten unter Beweis, daß es nirgendwo schöner sein kann als in Iffezheim.  Es hätte zahlreicher weiterer letzten Plätze bedurft, um dem Zuschauerandrang nach der Corona-Zwangspause Herr werden zu können.  

Die Tour des Touristen begann auf dem Rathausplatz, auf dem die Turner der ersten Riege das Eiserne Pferd zum Leben erweckten und am Seitpferd ihr Können zeigten. Weiter ging es in die rückwärtige Bibliothek, wo der Besucher in den Unterricht der Schülerturnerinnen platzte, welche die  „Schule der magischen Tiere“ besuchten, in der gegackert, gebellt und gequakt wurde.

Wieder auf der Straße sah er sich einem Ansturm von Bobby Cars, Drei- und Vierrädern gegenüber. Mit lauten Gehupe nahm die Eltern – Kind – Gruppe die Iffezheimer Straßen und Gehwege in Besitz, daß dem Gemeindevollzugsdienst geradezu schwindelig wurde.

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In seiner Frühstückspause wurde der Weltenbummler von den tollen Tanzmäusen zum „Bäckerlied“ durch die Genüsse der lokalen Bäckereien gelotst. Auf dem Spielplatz auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofes der Straßburger Straßenbahngesellschaft tobten sich die Kleinkinder an Wippe, Stufenbalken und Rutsche tüchtig aus.

Ganz materialistisch gaben sich die „Flying Girls“. Tanzend gaben sie zu verstehen, daß Dollars alles waren, was sie benötigten. In Postgelb zeigte der Turnerinnennachwuchs am Boden und auf dem Schwebebalken seine Talente. Wenn man den „Dance Mix Kids“ genau zuhorchte, dann stand da eine harte Konkurrenz für den Fanfarenzug auf der Decke deren Vereinslokals im Keller der Turnhalle. Engel, Mäuse, Pippi und Co ließen rasant die Drumsticks klackern.

Der Boden bebte als die jungen Leichtathleten sich auf dem grünen Rasen der Rennbahn maßen. Furios nahmen sie Runde um Runde. „Das Rennen führt über den Berg“, lautete an diesem Abend die korrekte Antwort auf Loriots Frage: „Wo laufen sie denn?“

Wie jedes Schauturnen, schob sich aus diese Mal der rote Schlitten des Nikolaus in die Turnhalle, um die jungen und jüngsten Vereinsmitglieder mit süßem zu überraschen.

In der „Muckibude“ ließen die Schülerturner ihre Muskeln spielen und es auf dem Trampolin krachen. Nomen est omen: Mit Poesie und Anmut tanzten sich die Floristinnen der „Lovely Dancers“ nicht nur durch den Blumenladen, sondern auch in die Herzen der Zuschauer. Hat man je einen solch kurzweiligen Schultag gesehen, als den, den die Turnerinnen mit ihrer Grazie, ihrem Können und ihrer Akrobatik füllten? Man darf auf die weitere Zukunft der jungen Frauen gespannt sein.

Viel, viel mehr als Vanille, Schoko, Erdbeer hatte die Gelateria der Showtanzgruppe „Be in Motion“ zu bieten. Wie immer gelang es den Tänzerinnen ihr Publikum mit ihren Ideen, ihrer Anmut zu verzaubern.

Mit rasanten Salti, Drehungen und Wendungen rauschte die erste Riege Kneipe um Kneipe durch das Iffezheimer Nachtleben, um dem französischen Besucher einen würdigen Abschluß seines Besuches im Renndorf zu bieten

Über seinen Fotoapparat gebeugt, ließ der erschöpfte Tourist diesen besonderen Tag unter dem tosenden Applaus der Zuschauer zum großen Finale nochmals Revue passieren. Nach diesem Abend war allen Zuschauern, wenn sie es nicht bereits schon vorher gewußt hatten, klar, daß es nirgendwo schöner sein kann als in Iffezheim.


 

 
Euer Kommentar an Matthias

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