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05. Januar 2020

 

 

Kameradschaftsabend

Mit einem ausführlich bebilderten Rückblick auf die 45 Einsätze des vergangenen Jahres eröffnete Feuerwehrkommandant Steffen Strobl den traditionellen Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Iffezheim. Die Gründe für den Anstieg der Einsatzzahlen  um 10% sah der Kommandant in dem auf die anhaltende Trockenheit folgende Niedrigwasser im Rhein und der Zunahme des Straßenverkehrs. Trotz der schwierige werdenden Sicherstellung der Tagesbereitschaft, habe die Wehr alle Einsätze erfolgreich zu Ende gebracht.

Die Löscheinsätze und technischen Hilfeleistungen waren jedoch nicht die einzigen Aufgaben, welche die Wehrangehörigen zu meistern hatten. Zwölf Brandwachen standen ebenso auf dem Jahresprogramm wie die Bewirtung bei der „After Umzugsparty“ am Fasnachtssonntag, dem Pfarrfest und die Rennbahnbewirtung.

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Im 85. Jahr ihres Bestehens, konnte die Wehr auf eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit zurückblicken. Dank der Ideen und dem Engagement des Teams um Jugendwart Stefan Leuchtner, wie Schulbesuche oder die Aktionen mit der Feuer(wehr)wurst, verdreifachte sich die Mitgliederzahl der Jugendfeuerwehr auf 14. Erfolgreich verlief auch die Werbung von Kinder für die Kindergruppe, die von Nicole Fanz und Roland Eberle geführt wird. Jeweils 17 Kinder waren an den ersten beiden Gruppennachmittagen im Dezember mit von der Partie. Die offizielle Gründungsfeier der Kinderfeuerwehr mit mittlerweile fünf Betreuern wird am 4. Februar sein. Mit der intensivierten Nachwuchsarbeit soll dem demographischen Wandel entgegen gewirkt werden. In den kommenden zehn Jahren werden 20 Wehrmänner der geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestrand gehen, warf Strobl einen Blick in die Zukunft.

Selbstredend herrschte eitel Freude über den Fortschritt bei der Planung des neuen Rettungszentrums. Trotz des straffen Zeitplans für den Neubau, werden noch drei Fasnachtsveranstaltungen in der jetzigen Fahrzeughalle stattfinden, versprach Strobl.

Als emotionalen Höhepunkt des abgelaufenen Jahres wertete Strobl den Einsatz bei der Rennbahnbewirtung für das herzzerreißend schluchzende Mädchen, dessen Einhornluftballon entfleucht war und unter dem Dach der Freilufthalle hing. Flugs hatten drei Wehrmänner die passende Leiter organisiert und unter dem tosenden Applaus der Renngäste den Ausreißer dem Mädchen zurückgebracht.

Heuer drehte Neugemeinderätin Stefanie Manz am Glücksrad, das im dritten Anlauf bei Rebecca Reiß, der damit neu gekürten Feuerwehrkönigin, stehen blieb. Ihr fiel damit die Aufgabe zu, im Neuen Jahr alle Ehefrauen der Feuerwehrmänner zu mindesten zwei geselligen Treffen einzuladen.

Sehr engagiert zeigte sich die neu formierte Jugendfeuerwehr bei ihrem beeindruckenden Tanz nach dem Motto „I need you, you, you, for the space taxi to the sky“ mit dem sie in voller Montur das Tor zur fünften Jahreszeit weit aufstießen.

Per Videoschaltung klinkten sich die Feuerwehrfrauen in das Geschehen ein. Die Frauen der 1 000 Berufe sangen sich im Kleinbus zwerchfellerschütternd durch unzählige Stimmungshits. Vor manch Probleme stellte die Gruppe 2 die Rateteams um Bürgermeister Christian Schmid und Kommandant Steffen Strobl bei ihrer Wiederaufnahme der Rateschau „Dingsda“. Die „Kinder“ beschrieben die Begriffe und die Erwachsenen mussten diese erraten wie etwa die Neandertaler auf dem Mond, die mit dem Strahlrohr hinter der Katze der Hexe her waren.

Zur Schlußnummer drehte die Gruppe 1 nochmals kräftig auf und tanzte sich als Cotton-eyed Joe von der Prärie zur Ponderosa.

 
Euer Kommentar an Matthias

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