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13. September 2020

 

 

Große Woche Großer Preis

Baden Racing

Der sechsjährige Wallach Barney Roy hat am Sonntag den 148. Longines Grosser Preis von Baden auf der Galopprennbahn Baden-Baden · Iffezheim gewonnen. Die mit 175.000 Euro Preisgeld dotierte Prüfung der Europa-Kategorie Gruppe I über 2.400m gilt als das international bedeutendste Galopprennen in Deutschland.   

Wegen der Corona-Auflagen verfolgten nur jeweils 500 Zuschauer die Rennen der Großen Woche, dem wichtigsten deutschen Galopp-Meeting. Wie schon in den beiden Jahren zuvor dominierten im Highlight der Saison die blauen Godolphin-Farben von Dubai-Herrscher Scheich Mohammed al Maktoum. Trainer war wie im Vorjahr Charlie Appleby, im Sattel des 5,0:1-Mitfavoriten von Barney Roy saß James Doyle.  

"Ich bin begeistert, Barney Roy ist gut galoppiert und hat dann seinen Speed gezeigt. Charlie Appleby war immer überzeugt, dass er die Distanz stehen kann. Das zeigt, was für ein Meistertrainer ist", sagte der 32-jährige Doyle, der seit 2014 von Godolphin bei Appleby angestellt ist. Der mehrfache Gr.I-Sieger Barney Roy siegte leicht mit 1 ¼-Längen vor dem zweiten englischen Gast Communique.  

Unter dem erfahrenen Francis Norton hatte der fünfjährige Communique das Tempo an der Spitze des Achterfeldes verschleppt. "Er hat wieder seine alte Klasse gezeigt und am Ende immer wieder zugelegt", so Norton, der am Freitag hier das Kronimus Oettingen Rennen (Gr.II) gewonnen hatte.  

Communique verteidigte knapp den zweiten Rang gegen den dreijährigen Derbyzweiten Torquartor Tasse, der als Favorit ins Rennen gegangen war. "Wir sind am Rennverlauf gescheitert", sagte Trainer Marcel Weiß. "Das Tempo war zu langsam für ihn." Das galt auch für die Stute Donjah, die Vierte wurde.   

Schwesterherz holt den Baden-Baden Cup  

Das erste sportliche Highlight an diesem mit elf Rennen prallgefüllten Finaltag war der Baden-Baden Cup, ein mit 12.500 Euro verbundenes Listenrennen über 1.400m für dreijährige und ältere Stuten. Die dreijährige Schwesterherz aus dem Stall von Henk Grewe war die Schnellste unter den zehn Kandidatinnen. Die 7,3:1-Chance setzte sich knapp, aber sicher gegen die favorisierte sechsjährige Song of Life durch.

  

"Wir sind mit viel Mumm ins Rennen gegangen, anfangs der Saison hat sie uns allerdings nicht so gut gefallen", sagte Siegreiter Andrasch Starke und Besitzer Eckard Sauren, Präsident des Kölner Rennvereins fügte an: "Sie ist wieder da. Sie hat toll trainiert, die kürzere Strecke gegenüber dem letzten Start war ein Versuch. Das hat funktioniert." Die Oberbürgermeisterin der Kurstadt, Margret Mergen, überreichte die Ehrenpreise, darunter ein Gemälde der Rennbahn aus dem 19. Jahrhundert.   

Preis der BBAG Jährlingsauktion  

Das Duo Grewe/Starke dominierte auch im Preis der BBAG Jährlingsauktion, der dreijährigen Pferden - den Vertretern des sogenannten Derbyjahrgangs - vorbehalten ist. Als Auktionsrennen, an dem nur Vollblüter teilnehmen dürfen, die in einer BBAG Auktion zum Verkauf angeboten waren, ist es mit 52.000 Euro hoch dotiert. Es führt wie das Derby über 2.400m und der Derbysechste Dicaprio zeigte eine beeindruckende Vorstellung. "Das war für uns ein Auftakt für größere Aufgaben im Herbst, denn bei weichem Boden ist er noch eine Klasse besser", so Mitbesitzer Christoph Holschbach. Der 1,4-Favorit siegte leicht mit drei Längen vor Megan, Dritter wurde Ancona.

  

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