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01. April 2020

 

 

MaskUp - Initiative aus Iffezheim

 

Wie es halt so kommt: man erfährt von einer Bekannten einer Kollegin der Schwester, daß es klemmt. Im Uniklinikum Thübingen, wie wohl überall, sind die Schutzmasken knapp und der Nachschub extrem teuer geworden.

Dies erzählte Magdalena Gießner ihrem Bruder Samuel Oesterle, dem Technikexperten, und legte damit den Grundstein für die „MaskUp - Initiative“. Samuel fand im Internet eine freie Bauanleitung für einen Gesichtsschutz (Face Shield) aus dem 3D - Drucker. Diese erwies sich leider im privaten Umfeld als ungeeignet. Innerhalb von vier Tagen hatte er den Bauplan so abgeändert, daß dieser auch im semi-professionellen Umfeld umsetzbar war. Statt Acryl-Platten schützen nun transparente, klare Overheadfolien das Gesicht vor Tröpfchen und Spritzern.

Neben seiner Schwester Magdalena, die für die Organisation und die Koordination des Teams zuständig ist, betreibt Jule das Marketing und das Kreativbüro. Vierter im Bunde ist Samuels ehemaliger Lehrer Michael Kobenia von der Rastatter Josef – Durler - Schule. Die Josef – Durler - Schule stellt für das Projekt einen weiteren 3D-Drucker zur Verfügung.

Das 4er – Team machte sein Projekt in Instagram und WhatsApp publik und fand so weitere Mitstreiter in Baden-Württemberg, die ihre privaten 3D-Drucker zur Verfügung stellen. Mit diesen 15 weiteren vernetzten Druckern erreicht die MaskUp – Initiative derzeit eine Tagesproduktion von 100 Stück. Zahlreiche weitere ehrenamtliche Helfer fädeln die Gummibänder ein.

Alle Institutionen, welche solche Masken benötigen können sich an die Initiative wenden (Maskup.covid19@gmail.com). Da alle Mitglieder sich ehrenamtlich in den Dienst der Gemeinschaft stellen, kosten die Masken nichts! „Da wo Nachfrage und kein Geld vorhanden ist, da helfen wir“, so Samuel Oesterle.

Basierte die ursprüngliche Produktion in großen Teilen auf Sachspenden, von denen leider einiges aussortiert werden mußte, sind nun Geldspenden willkommener. Mit diesen könne zielgerichtet an den verteilten Produktionsorten Material beschafft werden, erläuterte Samuel Oesterle. Für die Geldspenden stellt der Förderverein der Josef – Durler - Schule seine Bankverbindung zur Verfügung:

 

Spendenkonto:

Förderverein Josef-Durler-Schule Rastatt e.V.
IBAN: DE22662900000030088000
Volksbank Baden-Baden/Rastatt
Verwendungszweck: Maskup

Siehe auch Bericht zur Schild-Übergabe ans Haus Edelberg.

 

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Euer Kommentar an Matthias

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