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23. Mai 2020

 

 

Frühjahrsmeeting Tag 2

Baden Racing

Spannender können Galopprennen nicht sein: Das Hauptereignis des Frühjahrsmeetings auf der Galopprennbahn Baden-Baden · Iffezheim - wegen der Corona-bedingten Auflagen leider ohne Zuschauer - holte sich der Hengst Quest The Moon nach Kampf mit Kopf-Vorsprung vor der Stute Durance. Die Rennleitung überprüfte im Kronimus Großer Preis der Badischen Wirtschaft, eine mit 35.000 Euro dotierte Gruppe II-Prüfung über 2.200m, den Zieleinlauf.  "Quest The Moon rückte in der Zielgeraden leicht nach außen und 100m vor dem Ziel gab es eine Berührung mit Durance, aber wir waren nicht der Ansicht, dass Durance ohne die Störung gewonnen hätte", so Frank Becker, der Chef der Rennleitung.  Quest The Moon, aus der Zucht des Gestüts Görlsdorfs und im Besitz des Stalles Salzburg, hat bereits 2018 in Iffezheim das Zukunftsrennen (Gr.III) gewonnen. Im Vorjahr wurde er als Mitfavorit Vierter im Deutschen Derby, doch er "hat mehrfach viel Pech gehabt", sagt seine Trainerin Sarah Steinberg aus München. "Er kämpft immer bis zum Schluss und gehört absolut zur deutschen Spitzenklasse. Der Longines Großer Preis von Baden im September ist mit Sicherheit ein Ziel."

Im Sattel des 4,1:1-Mitfavoriten saß Rene Piechulek, der den Hengst gut kennt. "Er hatte ein optimales Rennen, am Ende ging ihm etwas die Luft aus." Von hinten kam die von Peter Schiergen trainierte Stute Durance angeflogen. "Sie ist eine tolle Stute, gehört zu den Besten in Deutschland", war Durance-Besitzer Paul von Schubert, Vizepräsident des Rennvereins Baden Racing, trotz der knappen Niederlage nicht zu enttäuscht. Dritter wurde der ebenfalls von Steinberg trainierte Wai Key Star vor dem Derbysieger von 2017, Windstoß.

  Soul Train im Derby Trial

  Der dreijährige Hengst Soul Train hat mit einer eindrucksvollen Speed-Leistung das erste sportliche Highlight am zweiten Tag des Frühjahrsmeetings gewonnen. Im RaceBets.de Derby Trial Frühjahrspreis, eine mit 27.500 Euro dotierten Gruppe III über 2.000m, zog Soul Train unter Championjockey Bauyrzhan Murzabayev am Ende leicht an den neun Konkurrenten vorbei und siegte vor Adrian und Only The Brave, beide aus dem Stall von Henk Grewe, und Palm Springs, betreut von Hans Blume.

  "Der durchlässigere Boden gegenüber seinem letzten Start in Köln hat einen großen Unterschied gemacht. Soul Train hat sich zudem schön weiterentwickelt", sagte Siegtrainer Andreas Wöhler über die 9,4:1-Siegchance. Im Gegensatz zu den drei hinter ihm platzierten Pferden, hat Soul Train keine Nennung für das Deutsche Derby. Nach dieser Leistung wird der Besitzer von UNIA Racing sicher darüber nachdenken, den Hengst für das wichtigste Rennen des Jahres nachzumelden.

  Spannung pur im "Match Race"

 Zu einem höchst ungewöhnlichen Rennen entwickelte sich der Badener Jugendpreis, traditionell die erste Zweijährigen-Prüfung in Deutschland überhaupt. Nur zwei Pferde liefen und doch wurde es eine hoch spannende Angelegenheit, denn What´s up und Surin Beach gingen praktisch Kopf-an-Kopf am Zielpfosten vorbei. Am Ende hatte der von Michael Cadeddu gerittene What´s up einen knappen Vorteil

  

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