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05. Januar 2019

 

 

Kameradschaftsabend

Ein mit passender Musik unterlegter Bilderbogen mit zum Teil dramatischen Fotos der herausfordernden Einsätzen der Wehr, aber auch der fröhlichen Gemeinschaftsaktivitäten bis hin zur Großübung an der Staustufe, leitete den Jahresrückblick von Kommandant Steffen Strobel ein. Mit 41 Einsätzen und 12 Brandwachen zählte Strobel das abgelaufene Jahr zu den ereignisreichen. Auffällig sei gewesen, daß die Einsätze gehäuft aufgetreten seien. So seien im August innerhalb von vier Tagen fünf Einsätze mit 181 Einsatzstunden gefahren worden. Die frohe Nachricht des Jahres 2018 sei der Erwerb des Geländes für das neue Feuerwehrhaus gewesen, so Strobel, ebenso eine Großspende des BGV, welche die Neuanschaffung einer Wärmebildkamera und Bewegungslosigkeitsmeldern ermöglichte.

Das kommende Jahr warte mit viel Arbeit auf die Wehrleute, ging Strobel auf die Zukunft ein. Auf dem Programm stünde der Feuerwehrbedarfsplan, die Gründung einer Kinderfeuerwehr, die Veranstaltungen am Faschingssonntag, das Pfarrfest und die Rennbahnbewirtung. Mit seinem Dank für die im vergangenen Jahr in die Tat umgesetzte Nächstenliebe und das Verständnis der Partner der Wehrleute und an den Gemeinderat, beendete der Kommandant seine Begrüßungsrede.

Die noch amtierende Queen of Fire, Marine I., verabschiedete sich mit einem musikalischen Reigen durch ihre leider nur einjährige Regentschaft, bevor sie die ihr ans Herz gewachsene Krone abnahm, denn alles, alles geht vorbei.

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Schon auf den ersten Dreher landete das neue Feuerwehroberhaupt, Bürgermeister Christian Schmid, den Treffer zur 50. Iffezheimer Feuerwehrkönigin. Hinter der Nummer 24 verbarg sich Hildegard Sauter, der nun wie ihrer 49 Vorgängerinnen die Aufgabe zufällt, für die Frauen der Wehrmänner zwei gesellige Zusammenkünfte auszurichten.

Und dann wurde das Tor zur fünften Jahreszeit ganz, ganz weit aufgestoßen: In der Herzblatt-Version der Feuerwehrfrauen stand der heiße Franz aus Iffezheim, engagierter Feuerwehrmann und leidenschaftlicher Zocker, vor der Qual der Wahl, wem er sein Herz schenken sollte. Der innen brennenden Chantalle aus dem Monte-Carlo, die weder Kochen noch Backen sondern nur Französisch sprechen konnte. Oder sollte sein Herzblatt Finanzbeamtin Cordula aus Baden-Baden sein, die nur von dummen Dusseln und Perserkatzen kontaktiert wurde. Franz vergab sein Herz an Dorfkind Maria aus dem Ried, deren Hof von Traktoren und Viechern überquoll.

Mit einer literarischen Sensation warteten Harald Schäfer, Karl-Heinz Heck und Stefan Manara auf: Der beim Rathausumbau gefundenen Handschrift des später in England lebenden Dichters Wilhelm Schüttelbirne, in welcher die berühmte Balkonszene bereits vorweggenommen wurde. Weder röhrende Hälser, noch lahme Rieder vermochten die nach einem liebevollen, zärtlichen Mann schmachtende Julia zu freien. Allein dem migrationshintergründigen Romeo aus der Hauptstraße gelang es, das Herz der Angebetenen für sich zu gewinnen.

Die grazilen Jungs der Gruppe II zeigten in Rot und Weiß wahre Beinarbeit bei „Life is Life“. Mit vollen Segeln rauschten die „Drunken Sailors“ der Gruppe I in die Festhalle um zum Abschluß des Programmes mit ihrer Choreographie „Wein, Weib und Gesang“ das Publikum nochmals aufzumischen, bis es fiel.

Der wieder einmal gelungene Kameradschaftsabend klang im frühen Morgen nach noch langem Schwingen des Tanzbeines aus.

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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