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13. März 2019

 

 

JHV FFW

 

Insgesamt 1 674 Einsatzstunden leisteten die 71 Aktiven der Iffezheimer Wehr im vergangenen Jahr bei 41 Einsätzen und 12 Brandwachen, rechnete Kommandant Steffen Strobel der Versammlung vor. Den Schwerpunkt bildete, wie in den vergangen Jahren, die technische Hilfeleistung. Bei lediglich fünf Einsätzen waren Brände die Ursache. Im Durchschnitt waren 18 Feuerwehrangehörige bei den Einsätzen dabei. Zwei Drittel der Alarme seien tagsüber erfolgt, was die Wehr vor große Kraftanstrengungen stelle. Daher würden nun immer alle Wehrleute alarmiert,um genügend Einsatzkräfte zu mobilisieren. Unter diesen Vorzeichen werde die interkommunale Zusammenarbeit immer wichtiger, da Tageseinsätze durch eine Wehr alleine bald nicht mehr zu stemmen sein werden.

Zum Ausbildungsstand führte Strobel an, daß interne Ausbildungen an 26 Abenden und unter anderem zwei Maschinisten- und neun Bootsproben stattgefunden hätten. Ingmar Fritz absolvierte die Grundausbildung und Yannik Zyber den Maschinistenlehrgang. Sascha Heitzmann habe sich das Silberne Leistungsabzeichen erkämpft, berichtete der Kommandant.

An Großübungen hätten der simulierte Unfall an der Staustufe und ein Einsatz im Pflegeheim „Haus Edelberg“ angestanden. Hierbei lobte Strobel das besonnene und zielgerichtete Handeln des dortigen Personals. Das Problem bei dieser Übung sei die enge, zugeparkte Straße gewesen.

Endlich konnte die Feuerwehr den lange ersehnten Anhänger mit Notstromaggregat in Empfang nehmen, ging der Kommandant auf die Investitionen in die Ausrüstung ein. Dank einer Spende konnte eine Wärmebildkamera und ein Türöffner angeschafft werden. Nach nun 60 Jahren erhielten die Feuerwehren neue Ausgehuniformen und neue Tagesdienstkleidungen. Für den neuen Gerätewagen sei der Zuschußantrag gestellt.

Einen Blick in die Zukunft durfte nicht fehlen. So hoffte der Feuerwehrkommandant auf den ersten Spatenstich zum neuen Feuerwehrhaus im Frühjahr oder Sommer 2020. Die Raumpläne seien fertig und die Ausschreibung für den Architekten stehe bevor.

Bis dahin wird längst die Kindergruppe der Feuerwehr ins Leben gerufen sein. Sie richtet sich an Grundschüler, mit dem Ziel, diese für die Feuerwehr zu begeistern und so neue Mitglieder zu gewinnen. Betreut wird die Gruppe vom Roland Eberle und Nicole Fanz, jedoch sind weitere Engagierte, auch Nichtfeuerwehrler, gesucht.

Mit seinem großen Dank an alle Wehrangehörige und deren Partner, sowie an die Gemeindeverwaltung schloß Strobel seine Rede.

Schriftführerin Isabell Reiß führte die versammelt Mannschaft in ihren ersten Bericht durch das abgelaufene Jahr, beginnend mit dem Kameradschaftsabend, übers Maibaumstellen, das Sommerfest, den Familientag in Rust, bis zur Reinigungsprobe als traditionellem Jahresabschluß. Die Aktivitäten der zehnköpfigen Jugendfeuerwehr stellte Stefan Leuchtner vor. Im Vordergrund habe das Kennenlernen der Grundfähigkeiten der Feuerwehr gestanden, so Leuchtner. Des Weiteren habe sich die Jugend beim Ferienprogramm und dem St. Martinsumzug engagiert. Seit Mitte des Jahres arbeiteten die Iffezheimer mit der Jugendfeuerwehr aus Wintersdorf zusammen. Diese Zusammenarbeit habe sich positiv entwickelt und werde weiter geführt.

Die 22 Kameraden der Seniorenabteilung hätten sich zwölf Mal getroffen, berichtete Ehrenkommandant Kurt Schäfer. Neben zahlreichen gesellschaftlichen Ereignissen, hätten die Senioren wie immer das Feuerwehrhaus zu Fasching in einen Partytempel verwandelt.

Der von Simon Fanz vorgetragene und von Daniel Haas und Christoph Schöller geprüfte Rechnungsabschluß wurde von der Versammlung einstimmig festgestellt.

Auch Bürgermeister Christian Schmid sah den Neubau des Feuerwehrhauses auf einem guten Weg. Schmid lobte die gute Hand-inHand-Arbeit der Wehrleute beim Einsatz in der Severin-Schäfer-Straße. Er dankte den Verantwortliche für die gute Zusammenarbeit und betonte: „auf die Feuerwehr ist Verlaß“.

 

Aufnahmen, Beförderungen, Ehrungen, Verabschiedungen

 

Ingmar Fritz wurde in den aktiven Dienst übernommen und zum Feuerwehrmann ernannt. Vom Ober- zum Hauptfeuerwehrmann wurden Marc Amate, Detlef Stich, Tobias Fritz, Manuel Heck, Thomas Laubel, Stefan Leuchtner und Herbert Sauter befördert. Matthias Stiefel wurde zum Oberlöschmeister und Andreas Merkel zum Oberbrandmeister befördert.

Gemäß der neuen Ehrungsordnung des Landes Baden-Württemberg wurden Kenneth de Leon, Lena Fichtner, Norbert Kelm, Stefan Leuchtner, Patrick Merkel, Robert Merkel, Dennis Mühlich, Jochen Oesterle, Matthias Peter, Fabian Schäfer, Christoph Schöller, Dominik Schorpp und Raphael Schorpp für 15 Jahre und mehr aktiven Feuerwehrdienstes geehrt.

Für 25 Jahre aktiven Dienstes für den Nächsten wurden Klaus Freye, Daniel Haas und Detlef Breda und für 50 Jahre Hans Oesterle, Harald Schäfer und Josef Bär geehrt. Seit 60 Jahren ist Franz Kraft dabei. Aus dem aktiven Dienst schieden Kurt Merkel und Hans Oesterle.

 

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