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30. Juni 2018

 

 

Sandbach-Cup

 

„König Fußball regiert die Welt“ und heuer auch den von Peter König vor sieben Jahren ins Leben gerufenen Sandbach Cup (SBC), der dieses Jahr unter dem Titel „Weltmeisterschaft“ lief: Eine Gaudi-Tour auf der Luftmatratze, einst die Sandbach hinab. Wegen deren unzuverlässigen Wasserstandes wurde die Tour mittlerweile in den Rheinseitenkanal / Acher verlegt.

40 Anmeldungen konnte Peter König zum diesjährigen Sandbach Cup vermelden. Verletzungsbedingt gab es einige Streichungen, so daß letztendlich 37 Lumanauten aus „aller Herren Länder“ ihre Luftmatratzen ins kühle Naß warfen. „Wie bestellt“ lieferte Petrus prompt das hochsommerliche Wetter, schmunzelte König.

 

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Der Fantasie der Teilnehmer war bei deren Kostümierung keine Grenzen gesetzt und manche Faschingskiste wurde vor der Zeit geplündert: Der saudische Prinz schwamm einträchtig neben dem iranischen Mullah. Den Kopf des Schweden zierte wallendes Blondhaar, während ein gehörnter Helm des Isländers Haupt schützte. Siegessicher gab sich Engelands „Hooligan“ Gregor, das St. Georgskreuz quer über dem Gesicht, seinen Vorvorjahreserfolg zu wiederholen. Die große Schar der zu spät gekommenen Italiener mit und ohne Pizza-Schnitte, gehörten ebenso zu denen, die nach der Krone griffen, wie ein Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Ausland: Ein waschechter Österreicher, der für den internationalen Touch sorgte. Der Pharao höchstselbst gab sich die Ehre, in die Niederungen der Balltreter hinabzusteigen, und trat für sein ägyptisches Volk an.  Buntes Kattun kleidete den eingeschwärzten Nigerianer und güldene Münzen zierten den Rock der Marokkanerin. Ja, im Gegensatz zum Wettbewerb in Russland, durften beim SBC auch die Damen um die Titel des mitringen respektive schwimmen. Sechs Vertreterinnen des schönen Geschlechtes stemmten sich gegen die Übermacht der muskelbepackten Herren.

Nach dem traditionellen isländischen „Huh – Huh“ schoben sich die Lumanauten ihrem ersten Ziel entgegen: der ersten Verschnaufpause.

Frisch gestärkt, maßen sich die Teilnehmer an ihrer Durchzugskraft. Die Sprintprüfung in Höhe der NATO-Rampe bei Hügelsheim konnte Kai Stefan für sich entscheiden. Gemütlich dahin gleitend, ging es anschließend einem weiteren Höhepunkt entgegen. Das weltweit gefürchtete „Bermuda Dreieck“ erreichten die Teilnehmer im Grenzgebiet zwischen Hügelsheim und Iffezheim. Tatsächlich verschwanden die Luftmatratzen von der Wasseroberfläche! Jedoch nicht um in den Tiefen in einem Matratzenfriedhof zu landen, sondern sie vereinten sich am Ufer, wo die Wettkämpfer ein letztes Mal Kraft tanken konnten. Denn dann hieß es „Freie Fahrt“ auf den letzten Kilometern bis zur Brücke über den „Alten Bau“, auf der Angehörige und Fans die Kämpen anfeuerten, um dann mit ihnen zu feiern.

Viel zu feiern gab es am Ende für „Mexiko“. Sprintkönig Kai Stefan hatte im Ziel seine Matratze in Front geschoben. Auf den Plätzen folgten der blond gelockte Michael Weber (Schweden), vor dem temperamentvollen Max Schäfer (Spanien). Die Frauenwertung teilten sich schwesterlich die „saudische Prinzessin“ Tanja König und Carmen Böhni (Argentinien) . Zum „Crazy Captain“ wurde Frank Bayer (Uruguay) gekürt.

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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