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10. November 2018

 

 

Festbankett ICC

 

Traditionell mit elf Glockenschlägen eröffnete die Turfcombo seit 39 Jahren die Sitzungen des  Iffezheimer Carneval Clubs (ICC) und so auch das mit Ehrungen gespickte und dennoch kurzweilige Festbankett anläßlich dessen 44. Wiegenfestes.  

Nicht weniger traditionell  übernahm der Fanfarenzug Iffezheim die musikalische Eröffnung des Abends, der weil sich eben Narren feierten, eben etwas närrischer ausfiel als übliche Festbankette.

Club-Präsident Daniel Haas hatte gerade Senator Erwin Oesterle, der seit Jahrzehnten die ICC-Orden ins Großformat bringt, in den Stand des „ICC Ordensbaumeister“ erhoben, als eine Putzfrau (Michael Bosler, Sprecher der Iffezheimer Vereine)  über den Dreck der Narren lamentierte, habe sie doch gerade hinter den Haseboggern aufgeräumt. Zum Glück wurde ihr mit „Christina“ (Bürgermeister Christian Schmid) eine Aushilfe bewilligt, mit der zusammen sie die Grußworte der Gemeinde und der Vereine in feine Reime drechselte und zum Schluß kam „Was gibt es Schöneres auf Erden, als 44 zu werden!“ und „Nirgendwo kann's schöner sein, als bei uns in Iffezheim!“.

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Manfred Ell, dem Meister des geschliffenen Wortes war es vorbehalten, gekonnt die Geschichte des Vereins zu erzählen. Eine gesungene Version der Vereinsgeschicke bot Jolanda Merkel.

Präsident Daniel Haas nutzte das Festbankett, um die Sponsoren Volker Stiefel und Kurt Peter zu Ehrenmützenträgern zu ernennen. Da das Fest der Fastnacht, der Nacht vor Aschermittwoch, eng mit kirchlichen Traditionen verbunden ist, wurden auch die beiden Ortsgeistlichen Michael Dafferner und Michael Winkler in den Stand der Ehrenmützenträger erhoben. Michael Winkler revanchierte sich mit gereimten Bibelstellen, in denen Jesus das Leben genoss und forderte die Narren auf, ihm in diesem Sinne zu folgen. Für den Touch rheinischen Karnevals sorgte das Tanzpaar Marie und Niklas, die zu Westernklängen über's Parkett fegten.

In freier Rede, in welche er Versatzstücke seiner Vorredner einband, würdigte der Bezirksvorsitzende Mittelbaden der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine, Thomas G. Schwaab, den Jubelverein: In Iffezheim werde das Brauchtum mit freudigem Herzen gepflegt, so Schwaab. Alles was im Ort passiert, werde glorifiziert und in der Sitzung präsentiert, so der Bezirksvorsitzende weiter. Er sei stolz auf den ICC, der es verstehe, das Brauchtum an die Jugend weiter zu geben. Er überreichte Präsident Haas den Löwenorden der Vereinigung. Als Vertreter des Bund Deutscher Karneval zeichnete Schwaab Joachim Bosler für seine Verdienste um das närrische Brauchtum mit dem BDK-Verdienstorden in Silber aus. Den Verdienstorden in Gold erhielten Erich Bleich, Karl Heitz und Peter Härtel.

Die Silberne Ehrennadel der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine überreichte Daniel Haas an Jessica Bosler, Melanie Schneider und Silke Deutschmann. Ehrennadeln in Gold gingen an Corinna Ell, Sabine Grethel, Herbert Sauter und Julia Sauter.

Als Vertreter der befreundeten Karnevalsvereine ergriff der Vorsitzende der Narrengemeinschaft Wintersdorf Jürgen Hähnle das Wort und betonte die innige Freundschaft der beiden Vereine. Als Geschenk überbrachte er eine Einladung ins Ried, „um es dort wieder einmal richtig knallen zu lassen“. Einen Vorgeschmack auf den in der Fünften Jahreszeit lauernden Angriff auf die Lachmuskeln gab ein Video mit den Glückwünschen aller die Prunk- und Fremdensitzungen Tragenden, deren offensichtliche Herzensfreude sich auf die Besucher übertrug. Bevor Daniel Haas den Abend mit einem dreifach donnernden „Iffze Helau!“ beendete, gab er einen Vorgugger auf die Ordensmatinee der Vereinigung der Badisch-Pfälzischen Karnevalvereine am 5. Januar in Speyer. Sarah Adler, Reiner Braun, Eugen Diebold, Gudrun Greß, Jens Kalkbrenner, Annette Leuchtner, Kilian Leuchtner, Jens Kalkbrenner, Erwin Oesterle und Denise Strack werden dort für ihre karnevalistischen Leistungen mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet werden. Manfred Ell wird in Speyer den nicht mehr zu überbietenden „Goldenen Löwen mit Brillanten“ erhalten.

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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