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24. März 2018

 

 

GV Feuerwehr

 

Auf ein deutlich einsatzreicheres Jahr blickte die Freiwillige Feuerwehr Iffezheim in ihrer Jahreshauptversammlung zurück.  Die 74 Aktiven hatten im Berichtsjahr 39 Einsätze und 15 Brandwachen zu absolvieren, deren Einsatzstunden sich auf 1 470 summierten. Neun Brände und drei Einsätze verzeichnete die Einsatzliste, die mehrheitlich durch technische Hilfsmaßnahmen gekennzeichnet war. Um gerade in diesem Bereich einen vergleichbaren Ausbildungsstand zu haben, wurde die bisherigen vier Gruppen in zwei Gruppen zusammengefaßt, berichtete Kommandant Steffen Strobel. Bei den Einsäützen habe sich gezeigt, daß es immer schwieriger werde, tagsüber genügend Einsatzkräfte vor Ort zu haben.

Um für die Einsätze gerüstet zu sein, habe die Wehr 31 Gruppen-, vier Zug- und zwei Gesamtrainingsabende abgehalten, die verstärkt die technische Hilfestellung als Ziel hatten. Weiterhin seien neun Boots- und zwei Maschinistenübungen abgehalten worden. Zehn Wehrmänner hätten im Brandcontainer der EnBW unter realistischen Bedingungen trainiert, berichtete de Kommandant, bevor er auf den Ausrüstungsstand einging. Mit den neu angeschafften Einsatzjacken, sei die persönliche Sicherheit der Wehrangehörigen erheblich verbessert worden. Der Fuhrpark sei durch ein mobiles Notstromaggregat ergänzt worden.

Aus der Seniorenmannschaft, die sich fürsorglich um das Feuerwehrgerätehaus kümmert, berichtete Kurt Schäfer. Bei Fahrradtouren, Ausflügen ins Unimog-Museum und Vorträgen über die sächsiche Schweiz oder Namibias Elefanten sei die Kameradschaft gepflegt worden.

Leider hat die Jugendfeuerwehr derzeit nur sechs Mitglieder, berichtete Phillip Kreutz, die in Gerätekunde, Atemschutz und Löschangriff unterwiesen worden seinen. In die Öffentlichkeit seien sie mit dem Feuerwehrwurststand auf dem EDEKA-Parkplatz und als Fackelträger beim Martinsumzug, sowie dem Ferienprogramm getreten. Bei der Jahreshauptübung mimten sie die Verletzten.

Nach 33 Jahren gab Klaus Gress mit seinem Rückblick auf die letztjährige Versammlung seinen letzten Bericht als Schriftführer ab. Ihm folgt Isabell Reiß nach. Ebenfalls letztmalig nach 33 Jahren informierte Gerold Peter die Versammlung über den Stand der Kameradschaftskasse. Dies wird künftig Simon Fanz übernehmen. Die Kassenprüfer Sascha Heitzmann und Götz Enseleit bescheinigten Peter eine einwandfreie Kassenführung.

Der scheidende Bürgermeister Peter Werler verabschiedete sich von seinen Wehrmännern und richtete den Blick in die Zukunft. Der Gerätewagen „Logistik“ sei im Haushalt 2018 eingeplant. Des Weiteren stünden die Überabeitung des Feuerwehrbedarfsplans und die nicht angemessen Zahlen der Entschädigungssatzung auf der Tagesordnung. „Was die Feuerwehr braucht, das bekommt sie!“, bekräftigte Werler die Haltung der Gemeinde. Daß beim Neubau des Feuerwehrgerätehauses auf der Zielgeraden so viele Hürden von beträchtlicher Höhe zu nehmen seien, habe in überrascht. Dank des zu lobenden Einsatzes des Gemeinderates Bertol Leuchtner, sei es gelungen, die heterogene Besitzergemeinschaft zum Geländeverkauf zu bewegen. Allerdings müsse er nun auch bei der Planung Wasser in den Wein gießen. Gemäß der Gemeindeprüfungsanstalt, habe die Gemeinde zu untersuchen, ob die bereits weit fortgeschrittene Planung des Architekten aus Feuerwehrkreisen auf Grund der zu erwartenden Auftragssumme nicht europaweit ausgeschrieben werden müsse.

Für 25 Jahre aktiven Dienst in der Wehr wurden Alexander Fichtner und Thomas Laubel mit der silbernen Feuerwehrehrennadel ausgezeichnet. Die goldene Ehrennadel erhielt Kurt Merkel, der seit   einem halben Jahrhundert im Einsatz ist. Der zugezogene Dennis Mühlich wurde in die Wehr aufgenommen. Aus dem aktiven Dienst schied Manfred Fritz. In den Feuerwehrausschuß  wurden Alexander Fichtner, Tobias Fritz, Thomas Laubel, Manfred Merkel, Julian Schäfer und WolframWalter gewählt.

 

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