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10. Juni 2017

 

 

Sandbach-Cup

 

„Ali und die 40 Räuber“, unter dieses Motto stellte Peter „Ali“ König den diesjährigen Sandbach-Cup. Ganz bekam er die vierzig Räuber nicht zusammen, aber über 30  Wagemutige, die sich

mit ihrer Luftmatratze beim Söllinger Hanfsee in die Fluten des Rheinseitenkanals warfen. Zünftig dem Motto entsprechend gekleidet, blitzte an mancher Seite der Krummsäbel auf, leuchtete der Edelstein am Turban, lugte der unverzichtbare Neopren unter der Djellaba hervor oder breitete sich der Schnauzer weit über das Gesicht hinaus aus. Von seinen Kumpels zum Start verführt wurde Neuling Kai Stephan. „Alles was crazy ist, ist geil“ meinte der weitere Novize Peter Schwab, „da muß man dabei sein!“ Peter König aus der ehemaligen Iffezheimer Mühle war ebenfalls erstmals mit dabei und fand die Mischung aus Sport und Vergnügen sowie Jung und Alt faszinierend.

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War letztes Jahr mit Tanja Merkel eine einzige Frau dabei, erhielt sie dieses Jahr Unterstützung von Anja Allert, die gerade nichts besseres zu tun hatte und durch die Berichte vom letzten Cup verleitet wurde, bei so etwas Verrücktem mit zu machen. Wohl nicht ganz so erging es Bettina Weiß, die nicht mehr weiß, warum sie „Ja“ zur Teilnahme gesagt hatte.

War bei den meisten Teilnehmer der Standard die durchsichtige Luftmatratze mit den Dutzenden Getränkehaltern, so ließen andere die gute, schon aus den Siebzigern bekannte, rot-blaue Matratze zu Wasser oder gar das Velour bezogene Gästebett. Ganz im Sinne der Tausendundein Nächte war der  Schimmel mit güldenem Horn als Badeinsel.

Zahlreiche kulinarische Pausen stellten sich den Wettkämpfern in den Weg, bei denen es galt, Leib und Seele für die anstrengende Flußfahrt fit zu halten.

Geschlaucht, aber total begeistert kamen die Teilnehmer Stunden später an der ehemaligen Zufahrt zum Kieswerk unterhalb der Staustufe an. Dort hatte Dirk Hochstein, der Sprintsieger von 2015 und 2017, seine Luftmatratze vorn. Der Sprintkönig von 2016, Pascal Stößer, erkämpfte sich den zweiten Platz und dritter wurde Julian Huber. Den Titel des „Crazy Captain“ ging an Manuel Heck für seine Einhornluftmatratze. Die Begeisterung der neuen Teilnehmer, ließ darauf schließen, daß „Wiederholungstäter“ geboren wurden.

 

 

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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