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07. Januar 2017

 

 

Neujahrsempfang des Bürgermeisters

 

Das Goethe – Zitat „Wenn ein Jahr nicht leer verlaufen soll, muß man beizeiten anfangen“, stellte Bürgermeister Peter Werler an den Anfang seiner Neujahrsrede, und betonte, daß die Gemeinde sich auch für das laufende Jahr zahlreiche Projekte vorgenommen habe, um den Ort, seine Infrastruktur und die Lebensqualität zu verbessern. Nach den Millionen schweren Investition der beiden vergangenen Jahre, sieht der diesjährige Haushaltsplan der Gemeinde 5 Millionen auf der Investitionsseite vor. „Es wird uns nicht langweilig werden!“ erklärte er mit Blickrichtung Finanzplanung 2020.

In den Mittelpunkt der diesjährig anstehenden Investitionen rückte er die Erweiterung des Kindergartens St. Martin um 66 Betreuungsplätze für die unter dreijährigen Kinder und verteidigte die Entscheidung gegen den Neubau eines dritten Kindergartens  mit der Kostenersparnis von zwei Millionen Euro.

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Für die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes entlang der L 785 (ehemals B 36) gebe es schon zahlreiche Interessenten für die kommenden Bauplätze, berichtete Peter Werler und kündigte den Beginn der Gespräche zwischen Planern und Eigentümern in einigen Wochen an. Die Sicherheit, daß die Gewerbegrundstücke unmittelbar nach in Krafttreten des Bebauungsplan vermarktet werden können, sah Werler nur gegeben, wenn möglichst alle Grundstücke von der Gemeinde erworben werden.

Einen besonderen Stellenwert nehme wegen ihrer Aufgabenfülle, ihre Investitionsvolumen, ihrer Dauer und ihre Bedeutung auf die städtebauliche Entwicklung die Ortskernsanierung in seiner Neujahrsansprache ein, wechselte der Bürgermeister das Thema und ging insbesondere auf die Festhalle ein. In der Bürgerbeteiligung im Rahmen der Erstellung des Gemeindeentwicklungskonzeptes habe die Diskussion um Renovierung oder Verlagerung des Veranstaltungsort großen Raum eingenommen. Werler führte den Lärmschutz und die Parkplatzsituation als Argumente für eine Verlagerung an. Ganz entscheidende Bedeutung habe für ihn jedoch die Jahrhundertchance, die frei werdenden Flächen zwischen Haupt-, Hügelsheimer und Neue Straße, als „eigentliche Ortsmitte zukunftsweisend neu zu gestalten“. In der Ratssitzung am 23. Januar werde das beauftragte Planungsbüro die Kosten für Renovierung und Neubau der Festhalle gegenüberstellen, kündigte Werler an. Als Alternativen zur Festhalle in der Ortsmitte brachte Werler die verstärkte Nutzung der Rennbahntribünen und der Freilufthalle ins Gespräch.

Ab 1. Februar werde das Anruflinientaxi abends um Neun, Elf und Ein Uhr von Iffezheim an den Bahnhof Baden-Baden und zurück fahren, gab der Bürgermeister die Umsetzung der Ratsentscheidung vom November bekannt.

Mit dem zunächst als Flüchtlingsunterkunft genutzten sozialen Wohnungsbau beschreite die Gemeinde einen ganz neuen Weg. Bei der Betreuung und Integration der Flüchtlinge gehe es weiterhin darum, den Menschen zu helfen, in dem für sie fremden Land und gänzlich anderen Kulturkreis zurecht zu kommen. Dies gelinge mit der Integrationsbeauftragten und natürlich den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, denen er seinen herzlichen Dank aussprach. „Ohne sie ginge es nicht!“, rief er unter dem Beifall der Zuhörer aus. Es sei eine zutiefst humanitäre und christliche Aufgabe, sich den zu uns kommenden Menschen anzunehmen, fuhr Werler fort.

Angesichts der Terrorakte warnte er vor dem Aufbau einer Kollektivschuld und forderte den Staat auf, klare Kante zu zeigen und die vorhandenen Gesetze anzuwenden und - wo nötig - neue zu schaffen. Gegen den „populistischen Negativismus“ anzugehen und das Verbindende zu stärken und Demokratie und Menschenrechte vorzuleben, forderte Werler unter dem Applaus der Anwesenden von ihnen. Mit dem Dank an den Rat und seine Mitarbeiter ließ Werler seine Rede ausklingen und wünschte den Gästen ein zufriedenes Neues Jahr und Gottes reichen Segen. Musikalisch umrahmt wurde der Empfang von den Solisten Cedric Gauth (Geige), Madarys Morgan (Klavier), Anna Lena Dreixler (Klarinette), Alisa Dreixler (Querflöte) und Manuel Fast (Klavier) der Musikschule Allegro.

 

 
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