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21. Mai 2017

 

 

Postkuh Lieselotte und der verschwundene Apfelkuchen

 

Alle zwei Jahre präsentiert der Musikverein seine intensive Jugendarbeit der Öffentlichkeit, vor allem natürlich den Eltern seiner Zöglinge. Heuer mit dem Musical „Lieselotte und der verschwundene Apfelkuchen“ in der proppenvollen, schwül-warmen Festhalle. 

Seit Jahresbeginn übten die musikalischen Zöglinge, sangen, tanzten, spielten Blockflöte, Trompete oder schlugen auf der Trommel den Takt. Daneben wurden unzählige Blumen gebastelt und Blumenkränze geflochten, die Kostüme dekoriert und nicht zuletzt das monumentale Bühnenbild mit dem Bauernhof in der Holunderstraße 104 samt Pferdekoppel, Ziegen und dem Baum der Versuchung mit seinen süßen Äpfeln gemalt. Dann endlich, endlich war es soweit: Das Lampenfieber erreichte seinen Zenit und für den Nachwuchs schlug die Stunde des Auftritts vor Mama und Papa, Bruder und Schwester, Oma und Opa, die dem Tag nicht weniger entgegenfiebert hatten.

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Gerne kamen die Dorfbewohner (musikalische Früherziehung) auf den Bauernhof, denn mit Huhn und Katze war bei Lieselotte immer etwas los. Beim morgendlichen Melken war Kuh Lieselotte (Katharina Austen) allerdings immer noch reichlich müde. Was kein Wunder war, lief sie doch tagsüber die Straßen des Dorfes auf und ab, um mit dem Postboten (Vincent Austen) die Post auszutragen und dabei den schweren Rucksack mit dem Päckchen Lakritze für Onkel Erwin (Timo Hagenbucher), das müffelnde Paket Gänseleber für Kiesselskötters Käthe (Linda Huber), die Medikamente für den Tierarzt (Vincent Reith) und dem riesengroßen Paket für die Bäuerin (Nele Fuchs) schulterte. Dem großen Paket entschlüpften die großen Kinder der Gruppe Mutter und Kind („MuKi“) um als Lichtergirlanden für das auf dem Hof anstehende Sommerfest zu tanzen. Beim Sommerfest durfte natürlich der berühmte Apfelkuchen nicht fehlen, den die Bäuerin mit den Bäckern der musikalischen Früherziehung zauberte.

Doch, oh weh! Kaum aus dem Ofen, wurde er von der Fensterbank gestohlen. Wie ihr Vorbild Sherlock Holmes folgte die Bäuerin der Krümelspur, die direkt zu Lieselottes Stall führte. Ihrer Unschuld bewußt, legte sich Lieselotte auf die Lauer, um den Übeltäter auf frischer Tat zu ertappen, sollte er auch an dem zweiten Kuchen stiebitzen. Doch begenete sie in dunkler Nacht nur den Musikzwergen als tanzende Feldermäuse und in ihrer Tolpatschigkeit scheuchte sie nicht nur die Hühner auf, sondern auch die Bäuerin aus der Küche. Diese wähnte Lieselotte erneut auf Beutezug, wäre da just in diesem Moment nicht der Kuchen hinter ihrem Rücken von der Fensterbank verschwunden. Wer konnte nun der Dieb sein? Etwa die ominösen fünf „Cavia aperea“, die dem Tierarzt entfleucht waren und sich nur in der Scheune verkrochen haben konnten? Mutig setzte sich Lieselotte auf die Spur der Übeltäter und fand fünf Meerschweinchen, die noch an den letzten großen Krümeln des Apfelkuchens mümmelten und damit das große Rätsel löste. Die Spielfreude der Akteure übertrug sich ein ums andere Mal auf das Publikum, dessen begeister Applaus der Lohn für die lange Probearbeit war und auch Alicia Fahrner, welche die Rahmenhandlung erzählte, sowie Janis Bosler, Konstantin Burkard, Leo van Meerwijk, Janine Obrist, Johannes und Katharina Weiser einschloß, die den Schauspielern als Synchronsprecher ihre Stimmen liehen.

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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