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05. Januar 2017

 

 

Kameradschaftsabend

 

Einsatzarm, arbeitsreich, erfolgreich, Zuwachs und Veränderung; mit diesen fünf Worten charakterisierte Steffen Strobel sein erstes Jahr als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr auf deren Kameradschaftsabend. Lediglich 23 Einsätze habe die Wehr gehabt. Dabei sei zum Glück bei den Einsatzkräften lediglich ein verstauchter Fuß zu beklagen gewesen. Der Kommandant dankte der Notfallseelsorge, insbesondere Pfarrer Winkler, für deren Einsatz bei den belastenden Bergungseinsätzen. Mit den Faschingsveranstaltungen und der Rennbahnbewirtung seien die Mitglieder der Wehr und ihre Partner gefordert gewesen. Alle Veranstaltungen seien erfolgreich verlaufen, wie auch die Jahreshauptübung auf dem Rhein, für welche sie von den Beobachtern gelobt wurden. Strobel gab einen Überblick über die absolvierten Lehrgänge im vergangenen Jahr und betonte deren Wichtigkeit für eine schlagkräftige Truppe. Der Feuerwehrkommandant nutzte den Rahmen des Kameradschaftsabends, die acht neuen Mitglieder der Einsatzabteilung vorzustellen, bei denen es sich zum Teil um den eigenen Nachwuchs handelt, zum Anderen um Neu – Iffezheimer, die bei anderen Wehren gut ausgebildet, in das Renndorf gezogen waren. Zum Abschluß dankte Steffen Strobel seinem Vorgänger im Amt, Stefan Manara, der zehn Jahre lang mit Fachwissen, Herzblut und Leidenschaft die Wehr geführt habe.

 

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Bevor der Kommandant zu der mit Spannung erwarteten Kür der neuen Feuerwehrkönigin schritt, war es an der noch amtierenden „Ursula II“ aus dem Leben eine Feuerwehrkönigin zu plaudern. In gedrechselten Reimen legte sie ihren „Rechenschaftsbericht einer Feuerwehrkönigin“, beginnend mit verunglückten Fotos, über die Königin der Tollen Tage, gezeichneten Feuerwehrfrauen und verpackt gebliebenen Bingo – Kugeln, ab.

Alt – Kommandant Stefan Manara durfte – quasi als letzte Amtshandlung – am großen Glücksrad drehen, dessen Zeiger bei Manuela Schäfer stehen blieb. Ihr fällt als Feuerwehrkönigin 2017 die Aufgabe zu, zwei gesellige Veranstaltungen für die Frauen der Wehrmänner auszurichten, bei denen sie von der Gemeinde mit Rat und Tat unterstützt wird.

Die Jugendfeuerwehr läutete die Fünfte Jahreszeit ein: Sie wählten „112“ und dann kam sie schon vorbei, die Feuerwehr, egal ob es brannte, oder „nur“ Omas Katze auf dem Baum saß, eben immer, wenn Not am Mann war.

„Machen Sie mal eine typische Handbewegung“ forderte einst Robert Lembke seine Gäste auf. Diese Aufforderung legten die Männer und Frauen der Einsatzgruppe 3 äußerst raumgreifend aus, als sie dem Publikum derart schwungvoll zeigten, was sie tun, wenn sie nicht auf der Bühne stehen, daß sich der jeweilige Nachbar hüten mußte, in dem Gefuchtel nicht ausgeknockt zu werden und  zu Boden zu gehen.

„Atemlos“ zog die Gruppe 1 durch die Neon beleuchteten Straßen des Renndorfes und das Publikum in seinen Bann. Wie es nach einem Einsatz im Feuerwehrhaus zugeht, zeigte die von Jolanda Merkel trainierte „Pils – Garde“ der Gruppe 2 nach einem Atem raubenden Fire – Fighter – Strip in unnachahmlichen „Gung Nam Style“. Bis weit, weit nach Mitternacht war die Wehr anschließend noch auf der Tanzfläche im Einsatz.

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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